Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in der Einzelkritik

Neuer: Verhinderte gegen Saka (45.+1) den Rückstand. Starke Paraden gegen Mount (52.) und Kane (76.). Machtlos beim Elfmeter.

Klostermann: Machte die rechte Außenbahn erst gegen Saka und dann gegen Sterling dicht. Empfahl sich somit als Katar-Option.

Rüdiger: Der Abwehrchef räumte alles ab. Gegen Englands Topstürmer Kane im Duell der Premier-League-Größen Punktsieger.

Schlotterbeck: Wieder der Elfmeter-Pechvogel kurz vor Schluss. Ihm unterlaufen zu viele Risikobälle und hastige Abspiele.

Raum: Auf der linken Außenbahn mit vielen energischen Vorstößen. Der Hoffenheimer ist WM-Kandidat Nummer eins auf dieser Position.

Kimmich: In der Zentrale von den Engländern oft eingeschnürt. Aber gewohnt zuverlässig und mit toller Tor-Vorlage auf Hoffmann.

Gündogan: Mr. Ballbesitz. Kurbelte das deutsche Spiel gegen seine Premiere-League-Kollegen mit großem Aktionsradius immer wieder an.

Hofmann: Sammelte viele WM-Pluspunkte – nicht nur durch das Führungstor. Riss durch große Laufwege viele Lücken in Englands Abwehr.

Müller: Der Kommunikator. Redete oft mit Flick an der Seitenlinie und gab Kommandos. England-Torwart Pickford (70.) verwehrte ihm ein Tor.

Musiala: Beschäftigte mit seinen fulminanten Dribblings die ganze England-Defensive. Nach gut einer Stunde mit Standing Ovations raus.

Havertz: Suchte als Stoßstürmer immer wieder freie Räume, es fehlte das Fortune. Im zentralen Mittelfeld mit mehr Bindung zum Spiel.

Gnabry: Ersetzte Hoffmann Mitte der zweiten Halbzeit. Konnte in der Heim-Arena keine größeren Akzente setzen.

Werner: Kam nach einer guten Stunde und rückte für Havertz ins Sturmzentrum. Scheiterte bei seiner besten Chance an Pickford (75.).

Goretzka: Der Münchner war in der Schlussviertelstunde als weitere Absicherung in der Zentrale neben Kimmich gefragt.

Sané: Kam für die letzten Minuten. Bei einem vielversprechenden Konter zu hastig im Abspiel.