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DFB zuversichtlich für EM: Zuschauer in München realistisch

Frankfurt/Main (dpa) – Der Deutsche Fußball-Bund ist vor der Entscheidung über die Zukunft von München als Mit-Gastgeber der Fußball-EM zuversichtlich. Nach Angaben des Verbandes von Freitagvormittag hat die Landesregierung Bayerns ihr Einverständnis mit dem Leitszenario erklärt, in dem eine Mindestkapazität von 14 500 Zuschauern in München für «realistisch» gehalten wird. Das vermeldete der DFB vor einem erwarteten Beschluss des Exekutivkomitees der Europäischen Fußball-Union, ob München seine EM-Spiele behält.

Damit werde die «grundsätzliche Unterstützung für das Turnier» aufrecht erhalten, hieß es vom DFB weiter. Die Anpassung des Szenarios würde notwendig, «falls die öffentliche Gesundheit aufgrund einer sehr nachteiligen Entwicklung» in der Coronavirus-Pandemie gefährdet sei.

Die UEFA hatte die Entscheidung über die München-Frage am Montag noch einmal verschoben, um den deutschen Gastgebern eine weitere Chance für Nachbesserungen einzuräumen. Die bayerische Landeshauptstadt hatte zuvor eine feste Zusage für Publikum verweigert und drei mögliche Szenarien veröffentlicht. Diese reichten von maximal 27 000 Zuschauern bis zu Geisterspielen. Geplant in der Allianz Arena waren die deutschen Heimspiele gegen Frankreich (15. Juni), Portugal (19. Juni) und Ungarn (23. Juni) sowie ein Viertelfinale.

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