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Der III. Weg in Wunsiedel: Aufmarsch am 14. November abgesagt

Menschen laufen durch die Straßen, schwingen Fahnen und haben Fackeln dabei. Auf den Fahnen, die sie bei sich tragen lässt sich klar der Schriftzug: Der dritte Weg erkennen. Diese Bilder sind vielen Menschen in der Region und vor allem aus Wunsiedel von den vergangenen Jahren noch im Kopf. In diesem Jahr wird es einen solchen Aufmarsch nicht geben. Die rechtsextreme Partei Der dritte Weg sagt das sogenannte Heldengedenken für den 14. November ab. Das schreibt die Partei auf ihrer Website. Grund seien die hohen Corona-Auflagen der Stadt. Demnach solle es nur eine Standkundgebung geben, schreibt die Partei auf der Website. Dass der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden müsse, die Teilnehmerzahl begrenz sei und die Teilnehmer außerdem eine Mund-Nase-Bedeckung tragen müssen, sei für sie in keinster Weise akzeptabel, heißt es weiter.

 

 

(Bild: Aufmarsch am 1.Mai in Plauen)