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Der Bierverkauf allein reicht nicht: Klaus Adelt fordert Wirtschaftshilfen für Brauereigasthöfe

Die Seele Bayerns sei in Gefahr – das sagt der Hofer SPD-Landtagsabgeordnete Klaus Adelt. Denn die rund 300 Brauereigasthöfe im Freistaat haben bislang keinen Anspruch auf Corona-Soforthilfen, weil sie einen Teil ihrer Einnahmen mit dem Verkauf ihres Bieres erzielen und damit aktuell weiter Geld verdienen können. Das sei für die meisten Brauereigasthöfe aber nicht genug, so Adelt. Der Großteil der Einnahmen stamme trotzdem aus der Gastwirtschaft. Wenn sich Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier weiter weigere, ihnen zu helfen, müsse notfalls Hubert Aiwanger ein bayerisches Rettungsprogramm auflegen, fordert Adelt. Er kritisiert, dass internationale Großkonzerne Wirtschafthilfen bekommen, während mittelständische Gasthäuser, die Bayern und Franken seit Jahrhunderten prägen, in die Insolvenz getrieben würden.