Ein Laborant arbeitet in einem Labor für Corona-Tests., © Uwe Anspach/dpa/Symbolbild

Corona-Zahlen in Bayern sinken langsamer

Die Corona-Zahlen in Bayern sind weiter rückläufig, sinken aber langsamer. Am Freitagmorgen meldete das Robert Koch-Institut eine Inzidenz von 180,4 für den Freistaat. Das ist ein Rückgang um 13 Prozent im Vergleich zum Freitag der vergangenen Woche. Binnen zwei Wochen ist es mehr als eine Halbierung.

In den letzten Tagen hatte es in den vom RKI gemeldeten Inzidenzwerten für Bayern Schwankungen gegeben. Dabei dürfte allerdings der Feiertag in der vergangenen Woche eine große Rolle gespielt haben. In den aktuellen Zahlen ist nun nicht mehr von einem größeren Einfluss auszugehen.

Experten gehen allerdings seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Auch in den bayerischen Krankenhäusern zeigt sich ein rückläufiger Trend, der allerdings an Dynamik verliert. Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit meldete 956 hospitalisierte Fälle mit oder wegen Corona binnen sieben Tagen in Bayern, das waren 12 Prozent weniger als vor einer Woche. Auch die Bettenbelegung mit Covid-Patienten auf den Intensivstationen ging zurück. Stand Freitag lag sie bei 164 Personen, das ist ein Minus von 22,3 Prozent auf Wochensicht.

Auch auf den Intensivstationen ist die Lage deutlich entspannter als noch vor drei Wochen, als laut Intensivregister zeitweise mehr als 90 Intensivstationen eingeschränkten und nur noch weniger als 50 regulären Betrieb gemeldet hatten. Am Freitag meldeten 74 eingeschränkten und 64 regulären Betrieb.