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Corona Update: Mehr Impfstoff für Corona-Grenzregionen

Vorsichtig Öffnen könnte in Bayern in den kommenden Tagen und Monaten das Motto aus dem Lockdown raus heißen. Ministerpräsident Söder kündigt weitere Lockerungen an, die er dem Kabinett vorschlagen möchte. Außerdem betont er, dass Corona-Hotspots an der tschechischen Grenze mehr Impfdosen bekommen sollen. Das betrifft auch die Euroherz-Region. Pro Landkreis sollen solche Hotspots 1000 zusätzliche Impfdosen bekommen, die an anderer Stelle nicht genutzt wurden. Genau das haben acht ostbayerische Landrät_Innen zuletzt unter anderem in ihrem 5-Punkte-Plan gefordert. Darunter auch der Hofer Landrat Oliver Bär. Der Landkreis Hof liegt aktuell bei einer 7-Tage-Inzidenz von 200, die Stadt bei 194. Für den Landkreis Wunsiedel meldet das RKI eine Inzidenz über 300. Das Landratsamt Wunsiedel meldet unterdessen, dass mehr Impfstoff am Impfzentrum ankomme und bisher 5550 Impfungen durchgeführt wurden. Der Landkreis Tirschenreuth meldet über das Wochenende 67 Neuinfektionen und einen weiteren Todesfall. Hinzu kommen 82 weitere Verdachtsfälle auf eine Corona-Mutation und zwei bestätigte Fälle der britischen Mutations-Variante.

 

Nicht nur mit zusätzlichen Impfdosen versucht man, das Virus in den Griff zu bekommen:

Das Gewerbeaufsichtsamt Coburg bei der Regierung von Oberfranken schaut jetzt ganz genau hin: In den Betrieben an der tschechischen Grenze stehen verstärkte Kontrollen an. Wie werden Hygienemaßnahmen umgesetzt? Solchen Fragen geht das Amt auf den Grund. Bisherige Kontrollen haben aber laut Mitteilung gezeigt, dass es in den Betrieben bereits viele Maßnahmen gibt und diese auch umgesetzt werden. Viele Unternehmen haben sogar ein eigenes Testkonzept. Das Amt appelliert jedoch an die Betriebe, auch in Bereichen außerhalb des Arbeitsplatzes – wie beispielsweise in den Pausenräumen oder am Getränkeautomaten – Maßnahmen klar zu stellen und die Mitarbeiter zu motivieren, diese einzuhalten.