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Corona-Update: 2G-Regel gilt nicht für Bekleidungsgeschäfte in Bayern

In der gesamten Region sinken die Corona-Zahlen momentan. Die Inzidenz im Landkreis Wunsiedel ist sogar zum ersten Mal seit Wochen wieder unter 100 gefallen. Das Robert Koch-Institut weist jedoch darauf hin, dass die Zahlen wegen der Feiertage nicht aussagekräftig genug sind.

Um sich gegen die Omikron-Variante zu wappnen, gilt in vielen Bereichen die 2G-Regel, auch im Handel. Bekleidungsgeschäfte zählen in Bayern ab sofort allerdings nicht mehr dazu. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat entscheiden, dass die Geschäfte genauso wie Buchhandlungen oder Blumenläden zum täglichen Bedarf zählen. Dort dürfen jetzt also auch Menschen einkaufen, die weder geimpft noch genesen sind.

Unterdessen hat Sachsen 180 000 Dosen des neu zugelassen Impfstoffs von Novavax bestellt. Sie sollen im Januar zur Verfügung stehen, sagte Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping. Sie hofft damit Menschen zu erreichen, die den bisher verwendeten Impfstoffen skeptisch gegenüberstehen.

Von heute bis Samstag hat Tschechien außerdem die Ausnahmeregelung für den Kleinen Grenzverkehr aufgehoben. Damit gilt selbst für kurze Einkaufsfahrten über die Grenze, dass sowohl ungeimpfte als auch geimpfte Menschen ohne Booster einen negativen PCR-Test vorlegen und ein Online-Meldeformular ausfüllen müssen. Die Regierung will damit Silvesterpartys verhindern.