Corona & Krisen: Wie gehts weiter mit dem Tourismus im Fichtelgebirge?

Zwei Jahre Corona-Pandemie haben auch die Tourismusbranche gezeichnet. Das war auch Thema auf der Jahreshauptversammlung der Tourismuszentrale Fichtelgebirge. Knapp anderthalb Millionen Übernachtungen hat es im Fichtelgebirge 2019, also vor Corona, gegeben. 2020 ist die Zahl der Übernachtungen um 38,5 Prozent gesunken. Im letzten Jahr ging es demnach wieder leicht bergauf.
Allerdings konnten in diesem Jahr nicht alle Betten angeboten werden konnten. Ein Grund hierfür ist auch der Personalmangel in der Branche. Daher hat es Veränderungen in den Betrieben gegeben, zum Beispiel einen weiteren Ruhetag, kein Mittagstischangebot, eine Konzentration auf to go Angebote oder die Schließung von Biergärten & Terrassen oder ganzer Stockwerke. Die Tourismuszentrale spricht dennoch von einem, den Umständen entsprechend gutem Jahr 2021. 2022, das dritte Jahr der Corona Pandemie, steht auch im Zeichen des Ukraine-Kriegs und der Folgen. Energiekrise, Klimakrise, Preisexplosion, Finanzkrise – all das seien Dinge mit denen sich die Tourismuszentrale Fichtelgebirge in den nächsten Jahren auseinandersetzen müsse.