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Corona Impf-Studie: Software kommt aus Hof

Fast jeder zweite Deutsche hat seine erste Corona-Schutzimpfung mittlerweile hinter sich. Trotzdem hören wir immer wieder von Fällen, in denen sich bereits Geimpfte mit Corona infiziert haben. Experten gehen davon aus, dass die Impfung nicht unbedingt vor einer Ansteckung schützt, dafür aber vor einem schweren Krankheitsverlauf. Und genau das ist auch Gegenstand einer Studie an sechs bayerischen Uni-Kliniken. Die zentrale Datenbank, die die Forscher für die Studie nutzen, kommt aus Hof. Die Hochschule Hof liefert dazu ihr digitales Know-how.

Und so läuft die Studie ab: Die Gesundheitsämter fragen bei den gemeldeten Infizierten nach, ob sie an der Studie teilnehmen möchten. Die beteiligten Uni-Kliniken erhalten die Kontakte und holen die wichtigsten Daten der Probanden ein, checken deren Werte, fertigen DNA- und Bluttests an. In der Hofer Datenbank laufen alle Erkenntnisse zusammen. Die Forscher können sich alle aus diesem Datenpool bedienen. Bis Ende März 2022 ist die Studie angesetzt – bis dahin soll der Vergleich zwischen geimpften Infizierten und nicht geimpften Infizierten stehen.