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Coach Herrlich für Quarantäne-Trainingslager zum Saisonende

Augsburg (dpa) – Trainer Heiko Herrlich vom FC Augsburg würde eine vorbeugende Quarantänemaßnahme zum Saisonende der Fußball-Bundesliga befürworten. «Ich schlafe zwar auch lieber zuhause. Aber wenn das die Möglichkeit ist, um auf Nummer sicher zu gehen, weil schon eine unruhige Situation daraus entsteht, dass Spieltage nicht komplett sind, dann würde ich das auf jeden Fall gutheißen», sagte der Coach der Schwaben am Freitag. Die Liga erwägt, alle Mannschaften vor dem Saisonfinale abzuschotten, um Corona-Infektionen wie aktuell bei Hertha BSC vorzubeugen und den Spielplan nicht zu gefährden.

Herrlich wunderte sich, dass ein ursprünglich für 14. bis 26. April angedachtes Quarantäne-Trainingslager dann doch nicht umgesetzt wurde. «Ich bin dafür auf jeden Fall offen, weil ich sage, dass es sowieso ein Privileg ist, dass wir spielen dürfen», meinte Herrlich.

Besondere Anweisungen an seine Spieler werde es vor der anstehenden Englischen Woche mit dem Heimspiel gegen Arminia Bielefeld am Samstag (15.30 Uhr) und danach in Frankfurt und gegen Köln nicht geben. «Die Spieler wissen um die Verantwortung. Wir alle versuchen, uns bestmöglich zu schützen», berichtete Herrlich. Wegen des dichten Terminkalenders «ist gar nicht viel Zeit für drumherum. Da mache ich mir relativ wenig Sorgen. Die Spieler sind gut gebrieft, sie wissen was die nicht dürfen und tun sollten. Daran halten sie sich auch.»

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