Das Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Feuerwehrfahrzeugs., © Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolbild

Vier Verletzte wegen brennender Weihnachtsbäume in Bayern

Weihnachten ist zwar schon vorbei, doch in vielen Wohnzimmern bleiben die Weihnachtsbäume noch bis ins neue Jahr stehen. Doch vor allem mit echten Kerzen können sie auch zur Gefahr werden. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, sind in Bayern am Mittwoch vier Menschen verletzt worden, weil Christbäume mit echten Kerzen in Brand gerieten.

Im mittelfränkischen Eckental (Landkreis Erlangen-Höchstadt) fing am Abend ein Christbaum in einer Doppelhaushälfte Feuer. Eine 86-jährige Frau und ihr 94 Jahre alter Ehemann mussten danach mit Rauchvergiftungen und Verbrennungen ins Krankenhaus gebracht werden. Laut Angaben der Polizei brach das Feuer aus, als sie die Wachskerzen am Weihnachtsbaum löschen wollten. Das Feuer griff anschließend auf die Möbel im Raum über.

Auch in München ist ein Ehepaar verletzt worden, nachdem sein Christbaum in Brand geriet. Wie Polizei und Feuerwehr mitteilten, brach das Feuer aus, als ein 62-Jähriger in der Wohnung in einem Mehrfamilienhaus die Wachskerzen an dem Baum anzündete. Beim Versuch, die Flammen zu löschen, erlitt der Mann schwere Verbrennungen. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Seine 61 Jahre alte Frau wurde durch den Rauch leicht verletzt und vor Ort versorgt. Das Wohnzimmer, in dem der Baum stand, war nach dem Brand nicht mehr bewohnbar.

Die Feuerwehr rät wegen der großen Brandgefahr dazu, Christbäume lieber mit elektrischen Kerzen zu beleuchten. Wer aber nicht auf echte Kerzen verzichten möchte, solle besondere Vorsichtsmaßnahmen treffen. Unter anderem solle man die Kerzen nicht direkt unter einem anderen Ast anbringen, für den Notfall sollte zudem immer ein Eimer Wasser bereitstehen.