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Carolin Reiber erhält Ehrenpreis von Ministerpräsident Söder

München (dpa/lby) – Die Moderatorin Carolin Reiber ist in diesem Jahr die Ehrenpreisträgerin des Bayerischen Fernsehpreises. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) würdigte die 79-Jährige als ideale Repräsentantin bayerischer Lebensart. «Wenn es den Begriff «Fernsehliebling» nicht gäbe, für Carolin Reiber müsste er erfunden werden», sagte er am Dienstag in München. Söder hatte Reiber den Blauen Panther aus weißem Porzellan bereits am Dienstag überreicht, bevor er zur Ministerpräsidentenkonferenz nach Berlin reiste. Die restlichen Preise wird Digitalministerin Judith Gerlach (CSU) am Mittwoch bei einer Feier in der Münchner Residenz verleihen.

Reiber ist eines der prominentesten Gesichter des Fernsehens. Ihre Karriere startete sie 1960 beim Bayerischen Rundfunk (BR) als Programmansagerin, später stand sie für BR-Sendungen wie «Unser Land» oder «Weihnachten mit Carolin Reiber» vor der Kamera. Für das ZDF moderierte sie unter anderem die «Volkstümliche Hitparade» und den «Grand Prix der Volksmusik».

BR-Intendant Ulrich Wilhelm nannte die gebürtige Münchnerin «eine Botschafterin Bayerns und des BR»: «Mit ihrem hohen Können, ihrem leidenschaftlichen Einsatz und ihrer liebenswerten Art hat sie das Bild Bayerns im deutschen Fernsehen generationsübergreifend geprägt.»

Der Fernsehpreis wird seit 1989 in mehreren Kategorien verliehen, unter anderem für Fernsehfilme, Serien und Reihen oder Unterhaltungsprogramme. Trophäe ist der Blaue Panther, eine Tierfigur aus weißem Porzellan mit einem weiß-blauen Rautenwappen.