Bundestrainer Mark Kirchner., © Sven Hoppe/dpa

Bundestrainer Kirchner nach Stromausfall: «Für alle machbar»

Die Stromausfälle zum Auftakt des Biathlon-Weltcups in Ruhpolding haben für Bundestrainer Mark Kirchner beim Einzelrennen der Männer für keine unfairen Bedingungen gesorgt. «Am Ende ist es am Schießstand so, dass man die Scheiben gut gesehen hat. Beim Training schießt man manchmal auch bei ähnlichen Verhältnissen», sagte der 52-jährige Thüringer am Mittwoch: «Deswegen ist es für alle machbar gewesen, ein gutes Schießen hinzukriegen. Auch wenn die Sicht vielleicht nicht ganz so hell ist wie sonst.»

Für Kirchner seien die technischen Störungen beim Klassiker über 20 Kilometer «nicht so ein ganz gravierendes Problem» gewesen, sagte der dreimalige Olympiasieger. Gleich mehrfach gab es in der Chiemgau Arena keinen Strom. Dadurch gab es zwischenzeitlich auch kein Licht am Schießstand, was einige Athleten beeinträchtigte. «Ich fand es viel zu dunkel und dann teilweise auch unfair», sagte der Deutsche Roman Rees, der Platz 13 belegte: «Es ist nicht ganz so tragisch, aber ich habe dann auch noch einen danebengeschossen. Es gab mehrere Phasen, wo das so war, deswegen will ich mich nicht ganz so beklagen.»

Auch Kirchner nahm den Vorfall, der mehrfach für einen Ausfall der Fernsehbilder sorgte, insgesamt gelassen. «In meinen Anfangsjahren gab es gar kein Licht am Schießstand, da haben wir immer so geschossen», sagte der deutsche Chefcoach, stellte anhand von mehr als drei Jahrzehnten Erfahrung aber fest: «Dass es so massiv die gesamte Elektrik über das Rennen betrifft, das gab es eher selten.»