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Bund-Länder-Gespräche: Neue Schwellenwerte für Maßnahmen

Nach den Bund-Länder-Gesprächen haben Kanzlerin Merkel, Finanzminister Scholz, der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz Wüst und Berlins Regierender Bürgermeister Müller die Ergebnisse vorgestellt.
Demnach haben die Ministerpräsidenten der Länder und der Bund für neue Schwellenwerte gestimmt. Diese beziehen sich auf die Hospitalisierung und regeln neue Corona-Maßnahmen und ab wann beispielsweise 2G oder 2G+ für Bereiche des öffentlichen Lebens gelten soll. Zudem soll 3G am Arbeitsplatz gelten. Außerdem sollen Impfangebote massiv ausgeweitet und Bürgertests weiter kostenlos werden. Auch für eine Impfpflicht für Arbeitnehmer in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen sprachen sich die Ministerpräsidenten aus. Die Gespräche fanden statt, nachdem der Bundestag heute das neue Infektionsschutzgesetz verabschiedet hat.
Am Abend hat sich auch der bayerische Ministerpräsident Markus Söder geäußert. Er wolle jetzt mit dem Koalitionspartner das weitere Vorgehen besprechen. Er kündigt einen „de-facto-Lockdown für Ungeimpfte“ an. Am Freitag will er die dann besprochenen Maßnahmen vorstellen. Die sollen dann bis Mitte nächster Woche gelten.