Bürgerinitiativen wehren sich weiter gegen Monstertrasse

Verschiedene Bürgerinitiativen aus dem Landkreis Wunsiedel wehren sich weiter gegen geplante Monstertrasse. Die Bürgerinitiativen Brand und Fichtelgebirge sowie die Initiative „Seußen wehrt sich“ wenden sich jetzt in einem Brief an Landrat Döhler und den Kreistag.

Laut den Initiativen belegen die neuesten Ergebnisse des Netzgipfels vom September, dass künftig noch mehr Leitungen ohne entsprechende Genehmigungsverfahren den bestehenden hinzugefügt werden können. Deshalb werde man sich umso vehementer gegen die aktuellen Ausbaupläne zur Wehr setzen. Da für den Ostbayernring bereits im Januar das formelle Planfeststellungsverfahren beginnt, eile die Zeit, heißt es in dem Schreiben. Innerhalb von 6 Wochen müssen sämtliche Einwendungen und Bedenken vorgebracht werden, um klageberechtigt zu sein. Deshalb möchte man sich jetzt rechtlichen Beistand sichern und mit Wolfgang Baumann einen Anwalt beauftragen, der bereits die Stadt Schwandorf gegen den Ostbayernring vertritt. Der Kreistag soll das nun befürworten.

Kritiker befürchten durch die ihrer Meinung nach überdimensionierten Netzausbau eine Schädigung von Natur und Heimat und den Beginn einer fehlgeleiteten Energiepolitik.