Drei aus der Ukraine stammende Frauen gehen zu ihrem Quartier in der Landeserstaufnahmestelle für Flüchtlinge (LEA) im baden-württembergischen Ellwangen., © Stefan Puchner/dpa

Brief an den Landrat: Geflüchtete in Helmbrechts müssen auch betreut werden

Der Wohnraum für Geflüchtete im Landkreis Hof ist knapp. Die Stadt Helmbrechts plant deshalb, ein Containerdorf für Flüchtlinge zu errichten. Dem hat auch die SPD-Stadtratsfraktion zugestimmt. Allerdings gibt es eine Bedingung: Die Betreuung und Begleitung der Menschen in den Unterkünften müsse sichergestellt sein. Mit diesem Anliegen hat sich die Fraktion nun an den Hofer Landrat Oliver Bär gewandt. EH-Reporterin Nina Bauerle, worum geht es genau?

Wie so oft geht es ums Personal und ums Geld. Wie es in dem Brief an den Landrat heißt, gebe es im Bereich Flucht und Asyl derzeit nur noch wenig Personal. Das liege daran, dass Fördermittel von Land und Bund weggefallen seien. Ehrenamtliche allein könnten die Betreuung der Geflüchteten nicht stemmen. Denn auch dort sei nur noch der „harte Kern“ übriggeblieben. Der Landkreis Hof müsse sich mit den Wohlfahrtsverbänden zusammensetzen, um die Begleitung der Geflüchteten sicherzustellen. So der Wunsch der Helmbrechtser SPD. Mit Bund und Land müsse man außerdem über langfristige Fördermittel für die Integration sprechen. Es sei schließlich damit zu rechnen, dass immer wieder Menschen nach Deutschland kommen.