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Brauereigasthöfe: Aiwanger soll eigenes Förderprogramm anstoßen

Mit 170 Betrieben besitzt Oberfranken die größte Brauereidichte weltweit. Viele von ihnen beteiligen sich am deutschlandweiten Hilferuf der Brauereien. In einem offenen Brief machen sie auf ihre schwierige Lage in der Corona-Krise aufmerksam. Auch Brauereien wie Meinel in Hof, Stelzer in Fattigau oder Nothaft in Marktredwitz gehören zu den Unterzeichnern.

Der Hofer SPD-Landtagsabgeordnete Klaus Adelt weist zudem auf die Situation der Brauereigasthöfe hin. Weil sie als Mischbetriebe gelten, gibts keine Corona-Hilfen vom Bund. Er nimmt Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger in die Pflicht. Der solle die Verantwortung nicht allein beim Bund suchen, sondern ein eigenes, bayerisches Förderprogramm für die Brauereigasthöfe auflegen. Nebenbei plant Bundesfinanzminister Olaf Scholz einen Härtefallstrukturfonds. Der soll Branchen zu Gute kommen, die bisher durchs Raster gefallen sind, meint Adelt – also auch für Brauereigasthöfe.