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Brauer schlagen Alarm: Verein Bierland Oberfranken unterstützt offenen Brief!

Der Verein Bierland Oberfranken e.V. unterstützt eine Initiative der deutschen Brauereien, die in einem offenen Brief auf die immer dramatischere wirtschaftliche und finanzielle Lage der Branche aufmerksam machen. Zu den Unterzeichner gehören große Brauereien. Hier in der Region haben beispielsweise die Brauerei Nothhaft in Marktredwitz, die Hönicka-Bräu in Wunsiedel, die Schloßbrauerei Stelzer in Oberkotzau, die Sternquell Brauerei in Plauen, die Winkler-Bräu in Lengenfeld und die Meinel Brauerei in Hof unterschrieben.

Die geschlossenen Gastronomie im ersten und zweiten Lockdown, keine Aussicht auf ein Ende und verbotene Festveranstaltungen hätten zu einem Zusammenbruch des Fassbiermarktes geführt, die Brauereien hätten einen maßgeblichen Teil ihres wirtschaftlichen Fundaments verloren, heißt es. Ware im Wert von vielen Millionen Euro habe wegen des Mindesthaltbarkeitsdatums bereits vernichtet werden müssen. Gefordert wird in dem offenen Brief eine Ausweitung der Fixkostenerstattung auf verderbliche Ware, Brauereigaststätten als Gastronomiebetriebe anzuerkennen, die so genannte Biersteuermengenstaffel wieder einzuführen, zusätzliche steuerliche Belastungen zu vermeiden und unter anderem vor allem eine verlässliche und transparente Öffnungsstrategie.