Brandanschlag in Plauen: Rechtsradikale vor Gericht

Dieser Vorfall hat vor fast einem Jahr bundesweit für Schlagzeilen gesorgt. Kurz vor Silvester 2017 hatte es in der Plauener Trockenthalstraße einen Brandanschlag gegeben mit zwei Schwerverletzten. Die Opfer waren Roma, die Tat war wohl rassistisch motiviert. Ein Täter ist bis heute nicht ermittelt. Trotzdem stehen seit gestern zwei Männer vor dem Amtsgericht Plauen.

„Lasst sie brennen“ und „Sieg Heil“ sollen die beiden 47 und 20 Jahre alten Angeklagten gerufen und den Hitlergruß gezeigt haben. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen außerdem vor, Polizisten beschimpft und Helfer behindert zu haben. Vor Gericht sagten sie aus, sauer gewesen zu sein, dass die Polizei erst die anderen Bewohner gerettet habe. Ein Bekannter, der im Rollstuhl sitzt, habe in dem Haus gelebt. Den Hitlergruß hätten sie aber nicht gezeigt. Ein Urteil soll am 21. Dezember fallen.