Ein Specht pickt Borkenkäfer aus der Rinde einer Fichte., © Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild

Borkenkäfer in Nordostbayern: Schädling breitet sich dieses Jahr besonders aus

Es wird wieder kälter, und es ist auch wieder öfter Regen gemeldet. Für die heimischen Wälder reicht das aber nicht. Dieser und die vergangenen warmen Sommer haben ihnen stark zugesetzt. Somit hat der Borkenkäfer leichtes Spiel. Dieses Jahr breitet sich der Schädling in Nordostbayern sogar besonders stark aus. Die Situation sei vor allem in den Fichtenwäldern angespannt, so Ludwig Straßer von der Bayerischen Forstverwaltung. Es zeige sich deutlich, dass sich das Waldbild verändert. Alte Bäume würden durch den Borkenkäfer verloren gehen, wodurch freie Stellen entstehen. Diese müssten neu aufgeforstet werden. Ein Anzeichen für einen Befall ist übrigens das Bohrmehl, das sich um den Baum herum am Boden sammelt. Das Holz kann aber auch nach einem Borkenkäferbefall weiterverarbeitet werden. Der Schädling befällt nämlich nur die Rinde und nicht das Holz an sich.