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BMW-Ausblick zu Finanz- und Umweltzielen erwartet

München (dpa) – Der Autobauer BMW versucht immer stärker, mit dem Thema Nachhaltigkeit zu punkten. Kurz vor der Jahrespressekonferenz heute wurde bekannt, dass ab 2030 jeder zweite weltweit verkaufte BMW vollelektrisch sein soll. Vorstandschef Oliver Zipse will den CO2-Ausstoß aber nicht nur auf der Straße, sondern über die gesamte Kette von den Rohstoffen über die Fabrik bis zum Recycling in den kommenden zehn Jahren um ein Drittel senken und «die grünsten Fahrzeuge» bauen.

Was das für Kunden, Zulieferer, Mitarbeiter und Aktionäre des Konzerns bedeutet, könnte Zipse bei der Vorlage der Jahresbilanz erklären. Außerdem wird ein Ausblick für das laufende Jahr erwartet, nachdem Daimler und Volkswagen schon deutlich bessere Zahlen als im abgelaufenen Jahr in Aussicht gestellt hatten, trotz andauernder Corona-Krise in Europa. Auch BMW sieht sich inzwischen wieder «auf Erfolgsspur».

Die wichtigsten Zahlen des vergangenen Jahres hat BMW schon veröffentlicht: Die Verkaufszahlen fielen um 8 Prozent auf 2,3 Millionen Autos, der Umsatz sank von 104 auf 99 Milliarden Euro, und der Gewinn brach um ein Viertel auf 3,86 Milliarden Euro ein. Das zweite Halbjahr lief zwar gut, vor allem in China. Aber die Verluste nach den wochenlangen Werksschließungen im Frühjahr 2020 konnte das nicht mehr wettmachen.

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