Das Logo von BMW ist an der Firmenzentrale in München zu sehen., © Sven Hoppe/dpa

BMW auf Standortsuche: Das sagt der Autobauer

BMW sucht aktuell nach einem neuen Standort in Bayern. In der Euroherz-Region ist Platz für das Werk, das für die Herstellung neuer Elektroautos nötig wäre. Arzberg und der Landkreis Wunsiedel werben mit einem Industriegrundstück und den Standortvorteilen des Fichtelgebirges. Auch wenn man auf Nachfrage den Namen BMW nicht nennen will. Aber was sagt eigentlich der bayerische Autobauer selbst dazu? 
Einen bestimmten Ort, eine Region, nennt BMW schon mal nicht… es heißt lediglich, dass die bayerischen Werke in München, Regensburg und Dingolfing mit Hochvoltbatterien versorgt werden sollen. Eine gute logistische Anbindung ist also ein wichtiges Kriterium. Ab 2025 will BMW Fahrzeuge der Neuen Klasse produzieren, mit elektrischem Antrieb. Ein Jahr später will der Konzern damit in Serie gehen. Das Werk, in dem die Hochvoltbatterien dafür zusammengebaut werden sollen, müsste schon bis Anfang 2024 stehen. Ein straffer Zeitplan also, eine Entscheidung müsste dann recht bald fallen. BMW braucht 50 bis 100 Hektar Platz für dieses neue Hochvoltbatterie-Werk. Und da sind wir wieder bei Arzberg und dem Fichtelgebirge: Hier gibt es dieses Platzangebot.