Bistum Würzburg beendet Zusammenarbeit mit Pro Familia

Das Bistum Würzburg wird seine Zusammenarbeit mit Pro Familia bei der Beratung von Opfern sexualisierter Gewalt beenden. Damit folge es dem Votum des Betroffenenbeirats, teilte das Bistum am Mittwoch in Würzburg mit. Dieser habe um eine Beendigung der Zusammenarbeit wegen der jüngsten Anschuldigungen gegen Pro Familie aus den 1970er und 1990er Jahren bezüglich der Entkriminalisierung von Pädosexualität und der Haltung zur Abtreibung gebeten.

Erst im März hatte das Bistum bekannt gegeben,dass Menschen, die von Mitarbeitenden der katholischen Kirche sexuell missbraucht wurden, sich an die Beratungsstelle Pro Familia wenden können. Die Zusammenarbeit solle nun baldmöglichst beendet werden und eine andere nichtkirchliche Einrichtung als unabhängig Anlaufstelle gesucht werden, hieß es.