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Biathletin Herrmann nach Rückschlägen: «Es fehlt nicht viel»

Ruhpolding (dpa) – Biathletin Denise Herrmann hofft nach ihren schwachen Leistungen beim Jahresauftakt in Oberhof auf eine schnelle Wende. «Ich bin manchmal in so einem Negativstrudel drin, und dann kommt mein eigener Anspruch und der Druck dazu. Da ist es manchmal etwas schwierig. Aber ich bin da schon oft rausgekommen und ich hoffe, dass es auch in der nächsten Phase der Fall ist», sagte die Ex-Weltmeisterin am Dienstag vor dem Start des zweiten Heim-Weltcups in Ruhpolding.

Am Mittwoch steht zu Beginn der Frauen-Sprint (14.30 Uhr/ZDF und Eurosport) an. Die 33-Jährige war in Thüringen nur 26. über 7,5 Kilometer, am Sonntag in einem verpatzten Verfolgungsrennen landete sie gar nur auf Rang 41.

«Der letzte Wettkampf war eine absolute Vollkatastrophe. Aber ich weiß, es fehlt nicht viel», sagte die Sächsin, die bei den Olympischen Winterspielen in Peking um die Medaillen mitkämpfen will.

Während es läuferisch hinhaut, würden beim Schießen ein paar Kleinigkeiten derzeit nicht passen. «Und die hindern dich halt manchmal extrem am treffen. Dafür brauche ich einfach mal wieder so richtige Erfolgserlebnisse», sagte Herrmann, die sich auf die Rennen auf ihren Heimstrecken freut: «Es wird morgen anders sein, da bin ich ganz sicher, so gehe ich auch ans Rennen ran.»

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