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Bewerbung um Zukunftszentrum: Plauen und Leipzig arbeiten am Konzept

Die Städte Leipzig und Plauen liegen Luftlinie 95 Kilometer auseinander. Trotzdem haben sie einiges gemeinsam. Sie waren 1989 Vorreiter der Friedlichen Revolution, die letztendlich den Ausschlag für den Sturz des SED-Regimes gegeben hat. Die beiden Städte sehen sich deshalb als idealen Standort für das geplante Zukunftszentrum für Europäische Transformation und Deutsche Einheit. Dieses soll bis 2028 in einer ostdeutschen Stadt entstehen. Der Bund hat die Bewerbungsphase für das Zentrum am 1. Juli gestartet. Leipzig und Plauen bewerben sich gemeinsam als Standort. Um die Bewerbung zu erstellen, haben sie gemeinsame Arbeitsgruppen gebildet. Diese haben sich am vergangenen Freitag zu einem Workshop getroffen. Vom Freistaat Sachsen bekommen die beiden Städte jeweils einen Zuschuss in Höhe von 50.000 Euro. Der Stadtrat in Plauen hat in seiner jüngsten Sitzung zudem zugestimmt, Eigenmittel in Höhe von 30.000 Euro zu verwenden. Aktuell arbeiten die beiden Städte noch am Konzept.