© Michael Kappeler

Bewährungshelfer betreuen mehr als 23 000 Verurteilte

München (dpa/lby) – In Bayern betreuen Bewährungshelfer mehr als 23 000 Verurteilte. Dies teilte Justizminister Winfried Bausback (CSU) am Sonntag in München mit. Danach waren zum Ende vergangenen Jahres im Freistaat genau 23 151 Probanden einer Bewährungshelferin oder einem Bewährungshelfer unterstellt. Im Vergleich zum Vorjahr ging die Zahl leicht zurück (-1,36 %).

Bewährungshelfer sollen dazu beitragen, dass Straftäter künftig keine Straftaten mehr begehen. Wird zum Beispiel eine Freiheitsstrafe zur Bewährung ausgesetzt oder bei einem Strafgefangenen ein bestimmter Teil der Reststrafe zur Bewährung ausgesetzt, dann bestellt das Gericht einen Bewährungshelfer, der beim zuständigen Landgericht tätig ist.

Die Bewährungshelfer unterstützen die Betreffenden in ihrem Alltag, etwa bei der Jobsuche. Gleichzeitig achten sie darauf, dass gerichtliche Auflagen eingehalten werden. «So gelingt es den Verurteilten besser, aus alten Mustern auszubrechen und einen Rückfall zu vermeiden», sagte Bausback.