Bevölkerungsrückgang: SPD-Landtagsabgeordnete rechnen mit weniger Kommunalpolitikern

Bis 2033 verliert Oberfranken rund vier Prozent seiner Einwohner. Das prognostiziert der aktuelle Demographie-Spiegel des Bayerischen Landesamts für Statistik. Die SPD-Landtagsabgeordneten aus der Region, Inge Aures und Klaus Adelt, sehen darin auch ein politisches Problem.

Wenn die Bevölkerung zurückgeht, gibt es gleichzeitig auch weniger Kommunalpolitiker, die die Interessen der Bürger vertreten. Weniger Bürger bedeuten schließlich weniger Mandate. Allein bei der letzten Kommunalwahl hat der Regierungsbezirk 22 Mandate im Vergleich zur vorherigen verloren. Davon betroffen waren zum Beispiel Schwarzenbach am Wald und der Landkreis Wunsiedel.

Das Problem liegt für Aures und Adelt in der verfehlten Strukturpolitik. Um die Menschen davon abzuhalten, abzuwandern, müsste sich gerade im ländlichen Raum einiges ändern. Adelt spricht zum Beispiel den öffentlichen Personennahverkehr, die Einkaufsmöglichkeiten, und die fehlenden Ärzte an.