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Bevölkerungsprognose für Oberfranken und die Region

Oberfranken bis 2040 wohl unter der Millionen-Marke

 

Oberfranken hat reichlich Brauereien, Burgen und Traditionen – der Bezirk ist ausgerufene Genussregion. Aber Oberfranken hat auch ein großes demografisches Problem: In 20 Jahren werden rund 60 Tausend Menschen weniger das Leben hier genießen. So sagt es die aktuelle Bevölkerungsprognose des Bayerischen Landesamtes für Statistik voraus. Zwar werden demnach im Jahr 2037 noch knapp eine Million Menschen in Oberfranken leben, in den Folgejahren wird die Zahl wohl aber unter diese Marke rutschen. Oberfranken hat damit den größten Bevölkerungsrückgang in ganz Bayern zu erwarten. Und: Der Durschnitt der Bevölkerung wird immer älter, während weniger Kinder auf die Welt kommen. Das betrifft auch die zuletzt gewachsenen Städte wie Bamberg und Bayreuth.

 


 

Landkreis Wunsiedel bleibt Negativ-Spitzenreiter in Bayern

 

Mehr als 10.000 Einwohner weniger, in nur 20 Jahren – das erwartet den Landkreis Wunsiedel nach den aktuellen Bevölkerungsprognosen des Bayerischen Landesamtes für Statistik. Demnach werden im Jahr 2037 nur noch etwa 63.000 Menschen dort leben. Zur Jahrtausendwende waren es noch über 80.000. Und noch etwas macht Sorgen: Im Jahr 2037 dürfte die größte Bevölkerungsgruppe aus Menschen um die 70 bestehen, Neugeborene bilden laut der Prognose die kleinste Gruppe darunter. Damit bleibt der Landkreis Wunsiedel die am schnellsten schrumpfende Region in ganz Bayern, obwohl das Ausmaß des Bevölkerungsrückgangs von Prognose zu Prognose weiter abnimmt. Schwer vorauszurechnen sind die Zuzüge von außerhalb. Da hat der Landkreis in der jüngeren Vergangenheit stark dazugewonnen.