© Bürgerbüro Klaus Adelt, MdL

Besuch in Münchberger Firma: Klaus Adelt setzt sich für Unterstützung der Textilbranche ein

Die Energiekosten sind wegen des Kriegs in der Ukraine explodiert. Das trifft uns private Haushalte genauso wie Unternehmen. Betroffen ist zum Beispiel auch die Textilbranche. Der Hofer SPD-Landtagsabgeordnete Klaus Adelt hat das Münchberger Textilunternehmen Iprotex besucht. Dort hat er mit Geschäftsführer Timo Piwonski über die Herausforderungen für die Wirtschaft gesprochen.

Piwonski, der auch Sprecher des oberfränkischen Automobilzulieferernetzwerks OfraCar ist, bezeichnet die Energiepreisexplosion als existenzbedrohend. Nirgends gebe es eine Preisentwicklung wie in Deutschland.
Es sei richtig erneuerbare Energien auszubauen, es brauche aber schon jetzt weitergehende Lösungen.

Für Klaus Adelt steht fest: Auf Kohle könne Deutschland derzeit nicht verzichten. Bei der Atomkraft ist Adelt aber skeptischer. Hier sei ein Weiterbetrieb auch aufgrund fehlender Brennstäbe kompliziert. Adelt lehnt ein Gas-Embargo gegen Russland ab. Da würde uns mehr schaden als Putin, so Adelt. An der Automobilzuliefererbranche in Nordostbayern hängen demnach 35.000 Arbeitsplätze, dazu komme die textile und keramische Industrie. Adelt hat versprochen, sich mit dem hochfränkischen Bundestagsabgeordneten Jörg Nürnberger für die Textilbranche einzusetzen.