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Bei Rettungsaktion für Handy fast abgestürzt

Coburg (dpa/lby) – Bei einer waghalsigen Rettungsaktion für sein Handy hat sich ein Mann in Coburg in große Gefahr gebracht. Ein Sicherheitsmitarbeiter des Schlossplatzfests rettete den Mann aus seiner misslichen Lage in etwa zehn Meter Höhe. Dieser hatte während des Fests auf einer hohen Arkade am Schlossplatz gestanden, wie die Feuerwehr am Samstag mitteilte. Plötzlich fiel seine Handy in die Tiefe und blieb auf dem Dach der aufgebauten Musikbühne liegen.

Offensichtlich wollte der Mann es am Freitagabend von oben wieder von dem Dach fischen. Er kletterte über die Brüstung – und baumelte schließlich hilflos zehn Meter über dem Boden. Um den Mann zu retten, besorgte ein Sicherheits-Mitarbeiter ein Seil, band sich dieses um und ließ sich zu dem Mann herabseilen. Mit einer Feuerwehrleiter gelang es, den Mann wieder über die Brüstung zu heben. Ob er alkoholisiert war, konnte die Feuerwehr nicht sagen. Das «Coburger Tagblatt» hatte zuerst über die spektakuläre Rettungsaktion berichtet.

Weniger Glück als der Kletterer hatte ein 52-jähriger Berliner, der auf dem Fest von einem herunterstürzenden Werbeplakat verletzt wurde. Wie die Polizei mitteilte, stand der 52-Jährige unter dem etwa 2,50 Meter großen Plakat, als es sich aus der Verankerung löste und auf ihn niederstürzte. Dabei wurde er an der Schulter verletzt. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Wie sich zeigte, hatte ein Unbekannter die Verankerung des Schildes mit einem Feuerzeug angesengt.