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Bei Grenzkontrolle in Schirnding: Gesuchter LKW Fahrer wird von seinem Chef ausgelöst

Bei den Grenzkontrollen steht vor allem der Nachweis auf Systemrelevanz und der eines negativen Coronatests im Vordergrund. Aber auch so manch andere Dinge kommen dabei zum Vorschein. Ein Fahrer einer tschechischen Spedition ist in die Kontrolle geraten – wobei sich herausgestellt hat, dass gegen ihn eine Haftstrafe vorliegt und er polizeilich gesucht wird. Weil sein Chef aber nicht auf ihn verzichten wollte, hat dieser die im Haftbefehl angeordnete Geldstrafe beglichen. Der 31 jährige Fahrer war wegen einem Straßenverkehrsdelikt zu 40 Tagen Haft oder 678 Euro Geldstrafe verurteilt worden. Er ist deshalb bereits seit zwei Jahren gesucht worden. Nachdem sein Chef die Summe an die Grenze gebracht hatte, konnte der LKW Fahrer seine Reise fortsetzen.