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Behördenverlagerung: Geo-Datenbank Bayern ab 2024 in Waldsassen

Behörden sollen in Bayern nicht nur in großen Städten sitzen, sondern auch im ländlichen Raum. Der Freistaat Bayern hat in diesem Zusammenhang den nächsten Schritt gemacht. Er investiert rund 16 Millionen Euro in den Neubau der Geo-Datenbank Bayern in Waldsassen.

Für Waldsassen ist das eine gute Nachricht. Im Zuge der Behördenverlagerung entstehen siebzig zukunftssichere Arbeitsplätze. Die Mitarbeiter schaffen die Grundlage für alle amtlichen digitalen Karten in ganz Bayern. Wie Heimatminister Albert Füracker bei seinem Besuch in Waldsassen erklärt hat, habe man sich bewusst für einen Neubau entschieden. Der Freistaat wolle langfristig in den Behördenstandort investieren. Dabei wird besonderer Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Es wird eine Pelletanlage geben, und die begrünten Flachdächer dienen der Gewinnung von Solarenergie. Jährlich sollen so bis zu 65 Tonnen CO2 eingespart werden. Für Dienst- und Privatautos soll es E-Ladepunkte geben. Die Mitarbeiter können voraussichtlich im Herbst 2024 einziehen.