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Befristete Jobs: Appell der NGG vor der Wahl

Der Vertrag befristet, die Zukunft ungewiss und damit auch keine Sicherheiten bei Wohnungs- oder Kreditgebern: So gehts immer mehr jungen Menschen, die in den Job einsteigen. Besonders betroffen ist die Nahrungsmittelbranche und das Gastgewerbe. Sowohl in Stadt als auch im Landkreis Hof sind 35 Prozent der neu abgeschlossenen Arbeitsverträge befristet, schreibt die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten. Sie beruft sich dabei auf Zahlen aus dem zweiten Quartal 2020, die das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut der Hans-Böckler-Stiftung erhoben hat. Bundesweit sind es sogar weit über die Hälfte der neuen Stellen befristet.

Der Wunsch der NGG an die Arbeitnehmer in der Branche: Sie sollen sich über die Wahlprogramme informieren, insbesondere was Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik betrifft und dementsprechend wählen gehen. Die neue Bundesregierung müsse außerdem dafür sorgen, dass ein Sachgrund für Befristungen nötig wird und wieder vermehrt nach Tarif bezahlt wird.