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Bayerns Tennis-Verband kritisiert Bund-Länder-Beratungen

München (dpa/lby) – Der Bayerische Tennis-Verband (BTV) hat die jüngsten Corona-Beratungen von Bund und Ländern kritisiert. «Der organisierte Sport liegt schon lange nicht im Fokus der Politik, bei den jüngsten Gesprächen der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten spielte er gar keine Rolle mehr. Das kann nicht sein, denn wir alle wissen, wie wichtig Sport für eine gesunde Bevölkerung ist. Vor allem Kinder und Jugendliche brauchen Bewegung», erklärte am Mittwoch BTV-Präsident Helmut Schmidbauer.

Gerade der Tennissport könne in der jetzigen Phase hilfreich sein. «Nach einem Jahr in der Pandemie sind große Teile der Bevölkerung physisch und psychisch instabil. Tennis ist Teil der Lösung, nicht das Problem», sagte Schmidbauer. «Ein Tennisplatz umfasst ungefähr 600 Quadratmeter, die Spieler auf beiden Seiten werden von einem Netz getrennt. Eine Ansteckungsgefahr ist somit nicht gegeben.»

Nach der wieder zurückgenommenen Osterruhe sind für den 12. April wieder Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten geplant.

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