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Bayerns Fußball-Amateure sorgen sich um Nachwuchs

München (dpa/lby) – In Zeiten der Corona-Krise haben die bayerischen Fußball-Amateurvereine große Sorgen um ihren Nachwuchs. 79,4 Prozent der befragten Vereinsfunktionäre aus dem Freistaat nannten den Wegfall oder Verlust von Kindern und Jugendlichen für den Fußball als größtes Problem im strukturellen Bereich. Dies geht aus einer Umfrage hervor, die der Bayerische Fußball-Verband (BFV) in Auftrag gegeben hat. Zwischen dem 2. und 15. Dezember 2020 wurden demnach 1664 Clubverantwortliche in Bayern befragt. Derzeit ist wegen des zweiten bundesweiten Lockdowns kein Spielbetrieb möglich.

Der Bayerische Landes-Sportverband hatte im Dezember 2020 insgesamt von einem Mitgliederrückgang von 2,0 Prozent im Vergleich zum Jahr zuvor berichtet. Insbesondere bei den Kindern (5,0 Prozent) und den Jugendlichen (3,7 Prozent) war der Rückgang beträchtlich.