Bayern will in sieben Jahren Wasserstoff aus Schottland

Bayern will spätestens Ende der 2020er Jahre grünen Wasserstoff aus Schottland importieren. Das kündigte Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) am Dienstag bei einem Besuch in der schottischen Wasserstoff-Hochburg Aberdeen an. Schottland, wo erhebliche Potenziale für Windkraft gehoben werden sollen, wolle massiv in die Wasserstoffproduktion einsteigen, sagte Aiwanger. Die Hafenstadt Aberdeen war bisher vor allem als Metropole der britischen Ölindustrie bekannt.

«Ich bin überzeugt, dass dies ein erfolgversprechender Weg ist und wir ein gutes Energie-Partnerland für Bayern gefunden haben», sagte der bayerische Politiker. An der Spitze einer Delegation mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik reist Aiwanger am Mittwoch nach Norwegen weiter. Am Montag hatte er mit der Regierung in Glasgow eine Absichtserklärung für eine bayerisch-schottische Wasserstoff-Partnerschaft unterzeichnet.