Bayern-Tschechien: Beratungsbüro in Marktredwitz bekommt Fördergelder

Außer der Sprache gibt es kaum Barrieren zwischen Hochfranken und dem tschechischen Grenzgebiet von Asch bis Cheb. Viele Menschen auf beiden Seiten der Grenze fahren regelmäßig – zum Beispiel zum Einkaufen – ins andere Land. Und an der sprachlichen Barriere arbeiten die beiden Regierungen von Bayern und Tschechien auch seit längerer Zeit. Im Freistaat gibt es zum Beispiel drei Beratungsbüros, die genau dafür zuständig sind und beim Aufbau eines grenzübergreifenden Netzwerks helfen sollen. Das für Oberfranken in Marktredwitz bekommt jetzt vom Bayerischen Finanzministerium über eine halbe Million Euro für die weitere Arbeit.

Dessen Chef Albert Füracker und die tschechische Ministerin für Regionalentwicklung wollen weiter für die Zusammenarbeit der Regionen eintreten. Im gesamten Freistaat gibt’s deshalb 3 Millionen Euro für 7 Projekte.