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Bayern fordert neues Corona-Hilfsprogramm für den Profisport

München (dpa) – Als Ausgleich für Einnahmeausfälle durch fehlende Zuschauer fordert Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann (CSU) weitere Corona-Hilfen für den Profisport. Das bisherige Bundesprogramm habe erheblich dazu beigetragen, dass die Profivereine wie zum Beispiel im Eishockey, im Basketball oder im Handball die Pandemiezeit bislang bewältigen konnten, sagte Herrmann am Montag in München. Die befürchteten Insolvenzen von Profivereinen hätten sich bislang nicht bestätigt. «Ich bitte deshalb nachdrücklich die neue Bundesregierung, gemeinsam mit dem Bundestag im Januar rasch wieder die Voraussetzungen für die Fortsetzung des Bundesprogramms «Corona-Hilfen Profisport» zu schaffen.»

Herrmann sieht bei einem Andauern der Pandemie vor allem die bayerischen Profihallensportclubs mehr denn je vor große Herausforderungen gestellt. «Sollten deutliche Beschränkungen der Zuschauer für einen längeren Zeitraum wieder erforderlich werden, liegt es nahe, die bislang erfolgreichen und inhaltlich wie abwicklungstechnisch bewährten Programme fortzuführen», sagt er.

Das Programm «Corona-Hilfen Profisport» stellt auf entgangene Ticketeinnahmen und Umsatzeinbußen ab und eignet sich deshalb für die in den Ländern unterschiedlichen Zuschauerbeschränkungen. Zudem könnten Wettbewerbsverzerrungen vermieden werden, weil die Länder nicht unterschiedliche Leistungen für ihre Vereine anbieten würden. Herrmann abschließend: «Wir dürfen vor allem jene Sportarten nicht aus dem Auge verlieren, die nicht so im Rampenlicht der Öffentlichkeit stehen wie etwa Vereine der Fußballbundesliga, die weniger stark von Zuschauereinnahmen abhängig sind.»

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