Baustellen in Hof: Schuldenabbau steht Bauprojekten im Weg

Die Stadt Hof bekommt Geld und darf nichts mehr ausgeben. Der Freistaat hat der Stadt weitere 4 Millionen Euro an Bedarfszuweisungen versprochen, wenn die sich an bestimmte Auflagen hält. Eine davon ist, ab kommendem Jahr keine neuen Schulden mehr zu machen. Das wirft seinen Schatten auf die aktuellen Haushaltsverhandlungen.

Alle großen Projekte, die heuer nicht drinstehen, müssen also erst einmal hinten anstehen. Das betrifft unter anderem die Brücke am Mittleren Anger und die Äußere Bayreuther Straße. Wohl frühestens 2021 bzw. 2022 kann es dort mit den Maßnahmen losgehen. Bei der Sanierung der Äußeren Bayreuther Straße schneidet der Stadt zusätzlich das Fehlen der Strabs ins Fleisch. Ein weiteres Problem sei das fehlende Personal in der Bauabteilung, nicht nur das Geld. An der Moschenmühle zum Beispiel könnten heuer die Bauarbeiten losgehen, wenn es genügend Leute dafür geben würde. So kann sich die Stadt nur auf ein paar Baustellen konzentrieren und muss dann erst einmal sparen.