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Baugenehmigungen für Wohnungen auf höchstem Stand seit 1998

Fürth (dpa/lby) – In Bayern sind im vergangenen Jahr so viele Baugenehmigungen für Wohnungen vergeben worden wie seit 1998 nicht mehr. Ihre Zahl stieg vorläufigen Daten zufolge im Vergleich zu 2019 um 2,9 Prozent auf 77 743, wie das Landesamt für Statistik am Montag mitteilte. «Trotz der Herausforderungen der Pandemie verzeichnen wir ein Rekordergebnis beim Wohnungsbau», sagte Bauministerin Kerstin Schreyer (CSU). «Diese Entwicklung ist auch gut für die Wohnungsmärkte, denn gegen die Wohnungsknappheit hilf nur bauen, bauen, bauen.»

Eine Zunahme der Baugenehmigungen gab es vor allem in ländlicheren Gebieten. In den Landkreisen stieg die Zahl um 6,2 Prozent auf 52 850. In den kreisfreien Städten sank sie dagegen um 3,4 Prozent auf 24 893.

Die meisten Wohnungsbaugenehmigungen verbuchte mit 32 096 Oberbayern. Hier fiel das Wachstum mit 5,5 Prozent überdurchschnittlich aus. Die wenigsten Genehmigungen wurden in Oberfranken mit 4442 (+1%) ausgesprochen. Das stärkste Wachstum verzeichnete Niederbayern mit 8,9 Prozent auf 8874. Die Oberpfalz ist der einzige Regierungsbezirk mit einem Rückgang. Hier sackten die Genehmigungen um 15,1 Prozent auf 6795 ab.

In Unterfranken stieg die Zahl der Genehmigungen um 6,3 Prozent auf 5572, in Mittelfranken um 2,1 Prozent auf 9156 und in Schwaben um 4,3 Prozent auf 10 808.

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