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Bauboom: Beschäftigte auf dem Bau sollten nicht unter Wert arbeiten

Sie können jetzt im Frühling endlich wieder raus an die Arbeit: Die rund 1.390 Beschäftigten auf dem Bau in Stadt und Landkreis Hof.

Wer von ihnen Mindestlohn bekommt, müsste in diesem Monat 43 Euro mehr auf dem Konto haben. Der gestiegene Mindestlohn ist längst überfällig, schreibt die Gewerkschaft IG Bau Oberfranken. Aber da geht noch mehr: Sie empfiehlt Maurern und Co. sich nicht unter Wert zu verkaufen, denn die Baubranche boomt. Wer kann, sollte sich nach Tarif bezahlen lassen. Der liegt bei 20 Euro 63 pro Stunde. Qualifizierte Fachkräfte sollten auch einen Firmenwechsel wagen, so der Rat der IG Bau. Übrigens ist auch der Mindestlohn für einfachste Hilfsarbeiten gestiegen.