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Bärbele- und Klausentreiben im Allgäu

Sonthofen (dpa/lby) – In Fetzengewändern, Schürzen, mit Kopftuch und gruseligen Masken ziehen am Mittwochabend (ab 18.00 Uhr) in mehreren Allgäuer Dörfern die Bärbele um die Häuser. Dutzende unverheiratete Frauen und Mädchen ab 16 Jahren treffen sich jährlich am Gedenktag der heiligen Barbara, um einem alemannischen Brauch zufolge Wintergeister und Dämonen zu vertreiben. Ledige Männer lärmen beim sogenannten Klausentreiben am 5. und 6. Dezember durch die Straßen. Sie tragen Tierfelle um den Körper, zotteliges Haar, Hörner auf dem Kopf und schauerliche Masken. Mit Kuhschellen und Ketten um die Hüfen poltern sie herum, um somit die bösen Geister zu verjagen.