B303: Kritik am Wegfall einer Fahrspur am Sichersreuther Berg

Die B303 durchs Fichtelgebirge entwickelt sich einmal mehr zum Streitthema. Diesmal geht es aber nicht um den gestoppten Ausbau bei Schirnding – sondern um den Bereich am Sichersreuther Berg.
Da soll demnächst eine Spur wegfallen, nämlich bergab, wenn Sie von Marktredwitz Richtung Wunsiedel fahren. Ziel ist es, die Stelle sicherer zu machen. Denn die ist gerade beim Überholen absolut gefährlich, meint zumindest das zuständige Straßenbauamt. Kritik kommt von der „Initiative Zukunft Fichtelgebirge“. Das sei die billigste Lösung, die uns auf den Stand der 50er Jahre zurückwirft, meint Mitglied Albrecht Schläger. Wolfgang Kreil pflichtet ihm bei: Er versteht nicht, was eine Spur verbessern soll. Stattdessen brauche es in beide Fahrtrichtungen zwei ausreichend breite Fahrspuren mit einer Mittelleitplanke. Beide sehen Bayerns Verkehrsminister Hans Reichhart in der Pflicht.