B303-Ausbau: Ortstermin und bevorstehende Entscheidung sorgen für Ärger

Eine Fichtelgebirgsautobahn ist wohl endgültig vom Tisch. Ein vierspuriger Ausbau der B303 bei Schirnding kommt für einige Bürgerinitiativen und Regionalpolitiker aber auf das Gleiche hinaus. Auch der Bundesrechnungshof hat im Mai den Ausbau für unsinnig erklärt und einen Baustopp angeordnet.

Im Dezember haben nun Mitglieder des Rechnungsprüfungsausschusses im Bundestag die Baustelle besucht und werden bald entscheiden, ob der Baustopp endgültig ist oder es doch weiter geht. Die Bürgerinitiativen gegen die Fichtelgebirgsautobahn haben jetzt bei einem Pressegespräch bemängelt, dass Gegner des 33-Millionen-Euro-Projektes nicht eingeladen worden sind, um ihre Argumente vorzubringen. Die seien unverändert: Das Kosten-Nutzen-Verhältnis sei schlecht, auf tschechischer Seite werde nicht ausgebaut, die Natur werde stark in Mitleidenschaft gezogen und die Häufigkeit von Unfällen hätte nichts mit der Breite der Fahrbahn zu tun.