B303-Ausbau: Kritik von den Bayern-Grünen

Für 15 Millionen Euro soll die B303 bei Schirnding vierspurig ausgebaut werden – wohlgemerkt nur bei Schirnding. Die Befürworter der Maßnahme – allen voran der Bundestagsabgeordnete Hans-Peter Friedrich von der CSU – begründen das mit einem steigenden Verkehrsaufkommen nahe des Grenzüberganges zu Nachbarland Tschechien. Die Gegner – darunter die Bürgerinitiative gegen die Fichtelgebirgsautobahn – bezeichnen den Ausbau als „Millionengrab“, zumal es einen Ausbau auf voller Länge wohl nicht geben wird.
Auf ihre Seite stellt sich jetzt auch die Sprecherin der Bayrischen Grünen im Bundestag, Elkin Deligöz. Sie verweist auf andere Prognosen als Friedrich, wie die Frankenpost berichtet. Demnach sei die B303 in ihrem aktuellen Zustand bereits für die erwartete Verkehrsbelastung ausreichend. Außerdem geht Deligöz davon aus, dass die berechneten Kosten von 15 Millionen Euro noch erheblich steigen werden.