B303-Ausbau: Initiative Zukunft Fichtelgebirge will, dass es weitergeht

Die Baustelle an der B303 steht seit Monaten still. Der Bundesrechnungshof hat im Mai einen Baustopp für den geplanten vierspurigen Ausbau bei Schirnding verhängt. Geht es nach einigen Bürgerinitiativen und Regionalpolitikern soll das auch so bleiben. Die Initiative Zukunft Fichtelgebirge setzt sich aber für das Projekt ein.
Die Mitglieder haben bei einem Pressegespräch ihre Argumente vorgebracht. Der internationale Verkehr rolle über die B303 nach Tschechien und umgekehrt. Ein Rückbau würde die schon investierten sieben Millionen Euro in den Sand setzen. Und auch auf tschechischer Seite gehe der Ausbau voran. Ende Januar will der Rechnungsprüfungsausschuss des Bundestags seine Entscheidung bekanntgeben, ob der Baustopp endgültig ist oder es doch weiter geht. Dann könne man auch den Lückenschluss zur A93 angehen, so die Initiative.