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Ausstellung „Kann Spuren von Heimat enthalten“ geht in die zweite Runde

Hungerjahre und Überfluss, Familienrezepte, selbst gebaute Möbel und mitgebrachte Küchengeräte, Wiedergründung von Firmen und die Herstellung altbekannter Produkte, Identitätserhalt und Eingewöhnung in die Gesellschaft: all das bestimmte Arbeit und Leben der Deutschen aus dem östlichen Europa, ob sie nach 1945 als Flüchtlinge und Vertriebene oder im Laufe der folgenden Jahrzehnte als Aussiedler nach Deutschland kamen. Genau damit beschäftigt sich die Ausstellung „Kann Spuren von Heimat enthalten“, die aktuell im Egerland-Museum Marktredwitz zu sehen ist. Weil die bei den Besuchern so gut ankommt, ist sie jetzt bis Anfang November erlängert worden. Zur Finissage am 4. November ist die Bevölkerung herzlich eingeladen.