Ausbau der B303: SPD fordert Fortführung der Bauarbeiten

Rund 6000 Fahrzeuge rollen täglich über die B303 zwischen Marktredwitz und der tschechischen Landesgrenze. Genügend, um einen vierspurigen Ausbau der Strecke zu rechtfertigen? Ja, sagen die Kreistags-Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Kreil von der CSU und Jörg Nürnberger von der SPD.

Ihren Standpunkt haben die beiden in der gestrigen Sitzung nochmal bekräftigt. Sie sehen die Bauarbeiten bei Schirnding als europäisches Projekt und wollen, dass es weitergeht, um die Lücke zwischen Eger und Marktredwitz zu schließen. Der Bundesrechnungshof hatte im Mai einen Baustopp für die B303 beschlossen. Die Grünen-Sprecherin Brigitte Artmann sagte, dass bisher kein Dokument belegt, dass der Ausbau eine autobahnähnliche Verbindung nach Tschechien schaffe. Ähnlich argumentiert auch der Bund Naturschutz. Am Ende stimmte eine Mehrheit für den Dringlichkeitsantrag der SPD-Fraktion, die begonnenen Arbeiten fortzuführen.