© Abgeordnetenbüro Yvonne Magwas

Aufarbeitung der SED-Verbrechen: Jahresbericht der Opferbeauftragten an Magwas übergeben

Heute am 17. Juni jährt sich der Volksaufstand in der DDR zum 69. Mal. Jahrzehntelang haben Menschen in der DDR unter dem SED-Regime gelitten. Für die Leiden der Opfer brauche es eine verbesserte materielle und symbolische Anerkennung. Das fordert die SED-Opferbeauftragte des Bundestags Evelyn Zupke in ihrem Jahresbericht. Den hat sie an die Bundestagsvizepräsidentin und vogtländische CDU-Wahlkreisabgeordnete Yvonne Magwas übergeben.

Gerade im Vogtland sei die Zahl der Opfer von staatlicher Repression besonders hoch, so Magwas in einer Mitteilung. Das würden auch die Anträge auf Opferrente zeigen. Für SED-Opfer bestünde aufgrund der gebrochenen Berufsbiografien ein größeres Risiko von Altersarmut. Zudem gebe es gesundheitliche Spätfolgen wie körperliche Schäden oder posttraumatische Belastungsstörungen. Diese würden laut Magwas von den Ämtern zu häufig nicht anerkannt. Yvonne Magwas habe der Opferbeauftragten die größtmögliche Unterstützung des Bundestags zugesagt, kritisiert aber auch die Bundesregierung für die mangelnde Klärung von Zuständigkeitsfragen.