Atom-Endlagersuche: Neue Brisanz nach Erdbeben in Tschechien

Die Suche nach einem atomaren Endlager in Deutschland, beschäftigt nach wie vor die Region. Nachdem im nahegelegenen Egergraben in Tschechien in den vergangenen Tagen wieder häufiger die Erde gebebt hat, hat das Thema wieder an Brisanz gewonnen.

Die regionale Koordinierungsstelle sieht sich hier bestärkt, dass ein Endlager in Oberfranken nicht angebracht ist. Das sogenannte Eger-Rift sei noch gar nicht hinreichend berücksichtigt worden. Genauso wie ganz Oberfranken wegen der Beschaffenheit seiner Gesteine für ein Endlager ungeeignet ist, sagt der Leiter der Koordinierungsstelle Doktor Andreas Peterek. Die Gremien auf Bundesebene bräuchten demnach dringend mehr Daten-Input aus den festgelegten Teilgebieten. Nach Petereks Ansicht, ist das auch der Grund, warum das Fichtelgebirge und Oberfranken noch im Verfahren der Endlagersuche sind. Bedenken und Daten steuert die Fachkonferenz Teilgebiete ja schon bei – nach wie vor können aber auch Bürger, Organisationen und Kommunen ihre Kritik äußern. Das geht online – einen Link findet ihr hier!